Duales Studium Polizei (Gehobener Polizeivollzugsdienst)

Polizeibeamten sind überall da zu finden, wo man sie braucht. Sie sorgen für unsere alltägliche Sicherheit, bekämpfen Verbrechen und garantierten den Erhalt der Rechtsstaatlichkeit. Vor allem im gehobenen Dienst sind sie dafür zuständig, ihr kriminalistisches Wissen zur Lösung von kniffligen Fällen einzusetzen. Das klingt nach einem spannenden Arbeitsalltag? Ist es auch – und ein duales Studium gehobener Polizeivollzugsdienst einer der besten Wege, um direkt in den Beruf einzusteigen.

Denkt man an den klassischen Berufsalltag eines Kriminalkommissars, haben die meisten von uns wahrscheinlich sofort das klassische „Tatort“-Bild vor Augen: Der Held, ein klassischer Einzelgänger, der sich nur wenig für die Vorschriften seiner Vorgesetzten interessiert, befragt skurrile Zeugen in verrauchten Bars, leistet spannende Puzzlearbeit beim Zusammensetzen von Hinweisen, legt eine rasante Verfolgungsjagd hin und (schließlich der verdiente Triumph über das Verbrechen) ringt dem Täter endlich ein Geständnis ab und führt ihn dann in Handschellen ab.

Das der reale professionelle Alltag von Kommissaren mit diesem Bild aber nicht wirklich viel zu tun hat, dürfte den meisten klar sein, die sich schon einmal ernsthaft mit diesem Berufsbild auseinandergesetzt haben. Denn auch wenn Kommissare viel herumkommen und ganz sicher keine typischen Job haben, gehört Schreibtischarbeit, das Handeln innerhalb von rechtlich streng festgelegten Grenzen und ein gerütteltes Maß an Beamtentum und Administration zum Job des (Kriminal-)Kommissars fest dazu. Langweilig macht das die Arbeit aber trotzdem nicht, im Gegenteil: Der Beruf des Kommissars ist unglaublich abwechslungsreich und interdisziplinär aufgebaut und deswegen heiß begehrt. Entsprechend hoch ist auch die Anzahl der Bewerber und die Strenge des Auswahlverfahrens für alle, die auf eine Anstellung im Polizeidienst aus sind. Wer Jahre des Streife-Fahrens und der Verkehrskontrollen überspringen und statt in den mittleren direkt in den gehobenen Dienst einsteigen möchte, kann das durch das Absolvieren eines dualen Studiums gehobener Polizeivollzugsdienst tun. Im Folgenden erfährst du alles, was du über das duale Studium wissen musst – von den Studienvoraussetzungen, den Inhalten und dem dualen Gehalt bis hin zu den Karrierechancen und verschiedenen Berufspfaden.

Wusstest du, dass...

...im Jahr 2016 rund 5.500 Polizisten im Bundeskriminalamt gearbeitet haben?

...die Grenzpolizei in Deutschland rund 3.700 km Land- und 700 km Seegrenze schützt?

...die Farbe der Polizeiuniformen von Grün zu Blau gewechselt wurde, um die Polizei innereuropäisch einheitlicher auftreten zu lassen?

Alles, was du über das duale Studium im Polizeidienst wissen musst!

Das Wichtigste direkt zu Beginn: Das duale Studium gehobener Polizeivollzugsdienst unterscheidet sich in einigen Punkten deutlich von anderen dualen Studiengängen. Das liegt vor allem an zwei verschiedenen Faktoren:

Der Polizeidienst ist staatlich organisiert, was bedeutet, dass die Ausbildung bzw. das duale Studium gehobener Polizeivollzugsdienst von den polizeilichen Behörden in ihrem jeweiligen Bundesland geregelt werden.

Unterschiedliche Regelungen der Bundesländer

Das macht sich zum Beispiel schon an der unterschiedlichen Bezeichnung des Systems bemerkbar: Während die durch das duale Studium angestrebte Laufbahn in den meisten Bundesländern "gehobener Dienst" heißt, wird sie in anderen Ländern, wie zum Beispiel Bayern, als "3. Qualifizierungsebene" bezeichnet. Je nach Bundesland unterscheidet sich auch die Art der Hochschule, an welcher der gehobene Polizeivollzugsdienst angeboten wird. So wird in manchen Ländern an der Hochschule für öffentliche Verwaltung oder der Hochschule für Wirtschaft und Recht studiert, in anderen hingegen an der jeweiligen Polizeifachhochschule oder -akademie des Landes. Auch die konkreten Zulassungsbedingungen (siehe unten) oder die Spezialisierung können je nach Bundesland variieren. So werden die Kommissaranwärter in Hamburg aufgrund der geografischen Besonderheiten zum Beispiel nicht nur für den Bereich Kriminalistik ausgebildet, sondern auch für den Bereich Wasserschutzpolizei.

Auch die praktischen Anteile während des dualen Studiums gehobener Polizeidienst werden logischerweise nicht in kooperierenden Firmen und Unternehmen, sondern in den entsprechenden Einstellungsbehörden sowie in den verschiedenen Polizeiliegenschaften deines Bundeslandes absolviert.

Andere Studienorganisation

Des Weiteren unterscheidet sich auch der Aufbau des dualen Studiums gehobener Polizeivollzugsdienst von anderen dualen Studiengängen. So gibt es hier nicht nur den typischen Wechsel zwischen Hochschule und praktischer Ausbildung bzw. Praktikum in der Einsatzstelle, sondern zusätzlich auch noch eine Reihe von regelmäßigen Trainingseinheiten, in denen es nicht nur um den Erhalt und die Steigerung deiner körperlichen Fitness geht, sondern auch darum, den Umgang mit der Dienstwaffe, die Verkehrsunfallaufnahme, den Einsatz in geschlossenen Einheiten, den Umgang mit dem Digitalfunk und anderen elementaren Ausrüstungsgegenständen des polizeilichen Alltags zu lernen.

Andere Aspekte des dualen Studiums gehobener Polizeivollzugsdienst funktionieren wiederrum genauso wie in anderen dualen Studiengängen. So dauert das Studium in der Regel sechs Semester und wird mit einem Bachelor of Arts (entweder „B.A. Police Leadership“ oder „B.A. Polizeivollzugsdienst/Police Service“) abgeschlossen. Neben dem akademischen Titel erwerben die dualen Studenten gleichzeitig auch noch den Dienstgrad des Polizeikommissars bzw. der Polizeikommissarin oder des Krimimalkommissars bzw. der Krimimalkommissarin, welcher ihnen dann einen optimalen Einstieg in den aktiven Polizeidienst und zahlreiche verschiedene Karrierepfade eröffnet.

Übrigens: Neben einem dualen Studium bei der jeweiligen Landespolizei gibt es auch noch die Möglichkeit, dual beim Bundeskriminalamt (BKA) zu studieren, welches den dualen Studiengang „Kriminalkommissar/Kriminalkommissarin“ anbietet. Alle Informationen kannst du direkt auf der Homepage des BKA finden.

Voraussetzungen

Ein duales Studium gehobener Polizeidienst ist eine hervorragende Vorbereitung für eine erfolgreiche Karriere bei der Polizei. Um die Chance auf einen dualen Polizei Studienplatz zu haben, musst du allerdings erst mal eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Da der Polizeidienst geistig und körperlich sehr fordernd ist, in unserer Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt und ein hohes Maß an Verantwortungs- und Pflichtgefühl benötigt, geht es hier allerdings nicht nur um den Schulabschluss und deine Noten, sondern vor allem auch um Fitness, ein bestimmtes Persönlichkeitsprofil und bestimmte Charaktereigenschaften.

Voraussetzungen von Unternehmen und Hochschulen

In Deutschland können sich die konkreten Aufnahmebedingungen von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Das Abitur oder Fachabitur muss aber auf jeden Fall vorliegen, um als Kandidat für ein duales Studium gehobener Polizeivollzugsdienst in Frage zu kommen. Neben dem passenden Schulabschluss müssen auch noch eine ganze Reihe von Vorprüfungen bestanden werden, welche die generelle Eignung für den Polizeidienst ermitteln sollen. Dazu gehören

  • ein computergestützter Eignungstest (hier soll deine allgemeine Intelligenz, wie zum Beispiel deine Fähigkeit zum Lösen von Problemen, dein sprachlicher Ausdruck und deine Gedächtnisleistung, aber auch deine psychische Belastbarkeit oder dein Allgemeinwissen geprüft werden)
  • eine Sportüberprüfung (hier geht es vor allem um die Ausdauer, weswegen du einen Ausdauer- und/oder einen Hindernislauf unter einer bestimmten Zeitmarke absolvieren musst)
  • ein strukturiertes Interview (hier wird geprüft, ob sich deine Persönlichkeit für eine polizeiliche Laufbahn eignet)
  • eine polizeiärztliche Untersuchung (hier wird geprüft, ob dich dein allgemeiner Gesundheitszustand für eine polizeiliche Laufbahn qualifiziert)

Außerdem führt das Vorhandensein einer Vorstrafe in der Regel immer zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren. Bewerber, gegen die bereits einmal ermittelt wurde, ohne dass es zu einer Verurteilung kam, werden noch mal gesondert geprüft; hier wird dann nach dem jeweiligen Einzelfall entschieden, ob sie teilnehmen können oder nicht.

In manchen Bundesländern, wie zum Beispiel Baden-Württemberg, muss vor dem Beginn des Studiums übrigens auch noch eine komplette polizeiliche Grundausbildung durchlaufen werden. In anderen Bundesländern gibt es wiederum andere spezifische Abweichungen von den oben genannten Voraussetzungen. Erkundige dich deswegen rechtzeitig bei der polizeilichen Behörde deiner Wahl, welche Regelungen gelten, damit du dich entsprechend vorbereiten kannst und keine Anmelde- oder Prüfungsfrist verpasst.

Persönliche Anforderungen

Anders als bei den meisten dualen Studiengängen spielt die körperliche Fitness im dualen Polizei Studium eine sehr wichtige Rolle. Das liegt vor allem daran, dass sich eine Karriere als Polizist eben nicht nur am Schreibtisch, sondern auch viel im Außeneinsatz abspielt. Deswegen eignet sich ein duales Studium gehobener Polizeivollzugsdienst auch nicht für Sportmuffel, die schon nach der ersten Runde auf der Rennbahn aus der Puste kommen.

Mindestens genauso wichtig wie deine körperliche Fitness ist es allerdings, dass du auch psychisch belastbar bist und auch in unübersichtlichen oder potentiell gefährlichen Situationen in der Lage bist, einen kühlen Kopf zu bewahren. Gute Analyse- und Kommunikationsfähigkeiten, das Talent, neue Situationen schnell und sicher zu beurteilen und überlegt zu handeln, sind ebenfalls essentiell, wenn du mit deinem Team im Einsatz bist und Entscheidungen treffen musst, die im Zweifelsfall über Menschenleben entscheiden können.

Darüber hinaus solltest du außerdem ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, Offenheit und Kritikfähigkeit mitbringen und reges Interesse an den Rechts- und Gesellschaftswissenschaften sowie der Psychologie haben.

Übrigens: Der gehobene Polizeidienst ist kein 08/15-Job; das gilt nicht nur für das Aufgabenspektrum, sondern auch die Arbeitszeiten. Wer gerne einen geregelten Feierabend haben möchte und keine Lust auf Nacht- oder Schichtdienst hat, ist im Polizeidienst nicht wirklich gut aufgehoben.

Studieninhalte

So abwechslungsreich wie der berufliche Alltag als Polizist bzw. Kommissar ist auch der Lehrplan im dualen Studium gehobener Polizeivollzugsdienst. Um die wichtigsten wissenschaftlichen Grundlagen deines zukünftigen Berufs zu lernen und zu verstehen, stehen natürlich erst mal rechtswissenschaftliche und kriminalistische Inhalte auf dem Stundenplan.

Kriminologie
Welche Formen der Kriminalität gibt es überhaupt? Und was braucht es, um verschiedenste Verbrechen aufzuklären und die Gesellschaft vor Tätern zu schützen? In diesem Fach lernst du alle notwendigen Grundlagen, Techniken und Instrumente kennen, die du brauchst, um deinen Beitrag zur Verhinderung von Straftaten zu leisten, die Schuldigen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen. Die Module beinhalten u.a. Fächer wie Kriminologische Grundlagen, Kriminalität im Lebenslauf, Gewaltkriminalität, Gewinnkriminalität, Viktiomologie, Natur- und Polizeiwissenschaft, Kriminalpsychologie oder Interventionsmaßnahmen.

Rechtliche Grundlagen der Polizeiarbeit
Ein Polizist bzw. Kommissar muss sich bei seiner Arbeit immer im Rahmen des Gesetzes bewegen. Umso wichtiger ist es deswegen, dass er sich mit den notwendigen juristischen Grundlagen auskennt und weiß, wie er diese im Berufsalltag anwenden muss. Auf dem Lehrplan stehen deswegen Strafrecht, materielles Recht, Zivilrecht, Methodenlehre, Staats- und Verfassungsrecht, Beamtenrecht, Eingriffsrechte Grundlagen polizeilicher Strafverfolgungstätigkeit oder das präventive und repressive Eingriffsrecht. 

Polizeiliche Standardlagen
Hier geht es um ganz normale Alltagssituationen, denen du dich als Polizist bzw. als Kommissar in deinem beruflichen Alltag immer wieder ausgesetzt sehen wirst. Damit du weißt, wie du mit diesen richtig umgehen musst, lernst du hier den Umgang mit Führungs- und Einsatzmittel, Erste Hilfe, Eigensicherung, Spurensicherung oder die Vorgangsbearbeitung kennen.

Sozial- und Politikwissenschaften
Welche Rolle nimmt die Polizei in Politik und Gesellschaft ein? Welche Bedeutung hat sie in unserem demokratischen System? Was sind ihr Aufgabenbereiche und Pflichten, und wo liegen ihre Grenzen? Die Antworten auf Fragen wie diese werden den dualen Studenten in diesem Fach vermittelt.

Psychologie
Wie gehst du mit unbekannten oder schwierigen Situationen im beruflichen Alltag um? Wie verhandelst du richtig mit Menschen? Wie kannst du gefährliche Situationen mit Worten und nicht mit deiner Waffe lösen? Wie schaffst du es, auch unter Druck ruhig und sicher zu handeln? Mit diesen und vielen anderen Frage beschäftigst du dich im Modul "Psychologie".

Ethik
Polizisten haben die Macht und die Befugnis, auf Grundlage des eigenen Urteils in das Leben anderer Menschen entscheidend einzugreifen. Umso wichtiger also, dass sie einen ausgeprägten Sinn für Richtig und Falsch besitzen und sich bei ihrer Arbeit von einem moralischen Kompass anleiten lassen. In diesem Fach beschäftigen sich angehende Beamte deswegen mit gesellschaftlichen Werten und Normen, der ethischen Reflexion, der Berufsethik, Werteentscheidungen und Ähnlichem.

Führung- und Personalmanagement
Als Polizist musst du Teamplayer sein und wissen, wie du richtig mit Kollegen und Mitarbeitern umgehst. Das gilt besonders dann, wenn du (wie wahrscheinlich der Großteil der dualen Studenten) eine zukünftige Führungsposition anstrebst. Um dich richtig auf diese vorzubereiten, lernst du in diesem Fach verschiedene pädagogische Methoden und Grundlagen, wie man Mitarbeiter richtig anleitet, mit ihren Stärken und Schwächen umgeht und sie richtig einsetzt, motivierst und förderst.

Achtung! Da, wie schon gesagt, auch körperliche Leistungen sehr wichtig sind, wird während des dualen Studiums gehobener Polizeivollzugsdienst nicht nur dein theoretisches Wissen in Form von Klausuren abgefragt; in regelmäßigen Abständen musst du hier auch Nachweise deiner körperlichen Fitness und deiner Leistungen in praktischen Bereichen wie Schießen oder den sportlichen Übungen erbringen. Diese solltest du auf jeden Fall genauso ernst nehmen wie deine theoretischen Prüfungen, da bei Nicht-Bestehen die Entlassung aus dem dualen Studium drohen kann!

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Gehalt (während des dualen Studiums)

Praxis und ein festes monatliches Gehalt: Das sind wohl die beiden größten Vorteile, die ein duales Studium mit sich bringt. Das gilt natürlich auch für das duale Studium gehobener Polizeivollzugsdienst. Um dir eine erste Idee zu geben, mit welchem Verdienst du während des 1., 2. und 3. Jahrs deines dualen Studiums rechnen kannst, haben wir einmal ausführlich recherchiert und das Ergebnis hier für dich zusammengetragen. Wie du sehen kannst, verdienen Kommissaranwärter im Vergleich zu ihren dualen Kommilitonen aus anderen Studienfächern sogar überdurchschnittlich gut!

Unternehmen1. Jahr2. Jahr3. JahrZusatzleistungen
Polizei Niedersachsen (Orientierungswerte)989 €1.054 €1.120 €Ab dem zweiten Jahr Anspruch auf Polizeizulage in Höhe von 63,69, ab dem dritten Dienstjahr in Höhe 127,38
Polizei Brandenburg1.128 €1.128 €1.128 €Weitere Zulagen je nach Familienstand und Kindern möglich
Polizei Hessen1.149 €1.205 €1.261 €Weitere Zulagen je nach Familienstand und Kindern möglich
Polizei Bayern1.150 €1.815 €1.815 €Weitere Zulagen je nach Familienstand und Kindern möglich
Polizei Berlin1.017 €1.017 €1.017 €Ab dem zweiten Jahr Anspruch auf Polizeizulage in Höhe von 63,69, ab dem dritten Dienstjahr in, höheres Gehalt für Verheiratete und Eltern
Bundeskriminalamt1.158 €1.158 €1.158 €Weitere Zulagen je nach Familienstand und Kindern möglich

Studien- und Zeitmodelle

Duales Studium ist nicht gleich duales Studium. Es gibt verschiedene Studien- und Zeitmodelle, die von den Unternehmen und Hochschulen angeboten werden. Falls du dich damit noch nicht auskennst, solltest du unbedingt unseren ausführlichen Ratgeber zu Studienmodellen und unseren Artikel zu Zeitmodellen lesen.

Karriere und berufliche Perspektiven

Nach dem erfolgreichen Abschluss deines dualen Studiums gehobener Polizeidienst wirst du in der Regel zunächst im Ermittlungsdienst, der Sachbearbeitung oder sogar direkt in einer ersten Führungsposition eingesetzt. Wer nach ein paar Jahren im gehobenen Dienst richtig Karriere machen möchte und es langfristig sogar bis zum (Kriminal-)Hauptkommissar bringen möchte, sollte nach einigen Jahren beruflicher Erfahrung auf jeden Fall darüber nachdenken, einen Masterabschluss in Kriminologie, Public Administration oder Police Management zu machen. In diesen anspruchsvollen Aufstiegsfortbildungen vertiefen die Kommissare ihr Fachwissen und ihre Führungsfähigkeiten und qualifizieren sich so für die Leitung größerer Teams oder übergeordneter Einsatzstellen.

Pluspunkt: Auf Grund des Beamtenstatutes, der den meisten Polizisten früher oder später verliehen wird, gehört der Beruf als Polizist bzw. Kommissar zu einem der krisensichersten überhaupt und kommt außerdem mit vielen finanziellen Vergünstigungen und Anreizen. Diese sollten natürlich nicht der ausschlaggebende Faktor bei der Berufswahl sein, tragen aber trotzdem auf jeden Fall zur Attraktivität der Polizistenkarriere bei.

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Kommentare

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July 2017

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