Duales Studium Mathematik

Mathematik ist schon von jeher eine der wichtigen Säulen unserer Gesellschaft und des Fortschritts. Viele verschiedene Berufszweige sind auf der Zahlen- und Rechenkunde aufgebaut und sie ist nicht nur für Banken und Versicherungen, IT und viele weitere Fachbereiche unerlässlich. Mathematik ist aber nicht nur vielfältig, sondern auch als Studienfach sehr beliebt.

Schulmathematik war kein Problem? Dann ist doch sicher auch das Studium der Mathematik mit Leichtigkeit absolviert, oder? Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, denn im Mathematik-Studium werden die vorher so festen Regeln auf einmal hinterfragt und aus ganz anderen Perspektiven gesehen. So könnte z.B. eine Aufgabe sein: Beweisen Sie, dass es nur eine Null gibt. Aber wer sich durch die immer abstrakte Welt von richtig oder falsch kämpft und sich auch nicht von ungewöhnlichen Problemstellungen beirren lässt, hat nach einem ganz besonderen Studium und einer unglaublicher Denkleistung geradezu paradiesische Möglichkeiten eine erfolgreiche Karriere zu beginnen.

Leider muss vorab gesagt werden, dass ein Duales Studium der Mathematik kaum zu finden ist. Reine Mathematik ist somit vor allem ein Studiengang in Vollzeit. Wenn du aber unbedingt ein Duales Studium in Mathematik machen möchtest, wie wäre es denn mit Finanzmathematik, Wirtschaftsmathematik oder angewandte Mathematik? Diese Fächer werden auch als Duales Studium angeboten und sind ganz nah dran an der reinen Mathematik.

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Wusstest du, dass ...

…das französische Wort für Tortengrafik, also für ein Kuchendiagramm, Camenbert lautet?

…die Null die einzige Zahl ist, die nicht mit römischen Ziffern abgebildet werden kann?

…Carl Friedrich Gauß „Fürst der Mathematiker“ genannt wurde?

Dein Überblick:
Duales Studium Mathematik

Voraussetzungen

Ein Studium hat grundsätzlich verschiedene Voraussetzungen, um die besten Bewerber zu finden und diese bestmöglich zu fördern. Grundsätzlich wird die Hochschulzugangsberechtigung benötigt und je nach Hochschule noch weitere verschiedene Qualifikationen. Ein Duales Studium hat aber die Besonderheit, dass ein Teil des Studiums in einem Unternehmen oder Betrieb absolviert wird. Daher ist nicht nur wichtig was die Hochschule für Voraussetzungen hat, sondern auch was der Kooperationspartner, also das Unternehmen, von dir erwartet.

Voraussetzungen von Unternehmen und Hochschulen

Die Voraussetzungen für in Studium in der Frau mit Büchern in BibliothekMathematik sind wie in vielen anderen Studienfächern auch das Abitur oder Fachabitur oder ein anderer gleichwertiger Schulabschluss. Aber dabei ist nicht nur eine gute Durchschnittsnote entscheidend, sondern vor allem die Noten in Mathematik. In diesem Fach sollte wenn möglich mindestens die Note „gut“ oder „sehr gut“ auf dem Zeugnis stehen. Solltest du für das Studium bereits einen bestimmten Schwerpunkt ausgesucht haben, wie z.B. Wirtschaftsmathematik oder technische Mathematik, ist es ratsam auch in den dazu passenden Fächern eine gute Basis an Wissen zu haben. Natürlich sind Vorwissen und gute Noten in den Schulfächern der gewünschten Spezialisierung von Vorteil. Einige Hochschulen haben einen NC für das Duale Studium eingeführt, da es eine große Nachfrage an Duale Studiengänge gibt. Deshalb ist es wichtig sich vorher genau über die konkreten Voraussetzungen der jeweiligen Hochschule zu informieren.

Hier noch einmal zusammengefasst, was wir bei unserer Recherche für Anforderungen gefunden haben:

  • Abitur oder Fachabitur
  • Note in Mathematik „gut“ oder „sehr gut“
  • Gute Abitur-Durchschnittsnote
  • Gute Kenntnisse in Englisch und Deutsch
  • Teamfähigkeit und Disziplin
  • Mathematisches Verständnis
  • NC (Numerus Clausus) der Hochschule

Persönliche Anforderung

Die persönlichen Anforderungen für ein Mathematikstudium sind natürlich allen voran ein sehr gutes mathematisches Verständnis, logisches Denkvermögen und die Fähigkeit komplizierte mathematische Sachverhalte zu verstehen, in Formel oder Rechenweisen umzusetzen und in der Praxis auf verschiedene Art und Weise anzuwenden. Zusätzlich sind auch Durchhaltevermögen, Stressresistenz und Organisation für ein Studium unerlässlich, ebenso wie Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit. Das Einteilen des Lernstoffs und das Vor- und Nachbereiten von Vorlesungen sind wichtige Methoden, um das erlernte Wissen auch dauerhaft aufzunehmen.

Hier noch einmal zusammengefasst, was du mitbringen solltest:

  • Mathematisches Verständnis
  • Durchhaltevermögen und Stressresistenz
  • Organisation
  • Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit
  • Lernbereitschaft

Studieninhalte

Am Beginn eines Studiums in der Mathematik steht meist eine Einführungsphase, in der die notwendigen Grundlagen in Mathematik, Physik und Informatik gelegt werden. Diese braucht man für die darauf aufbauenden weiterführenden Fächer des Hauptstudiums, um die komplexen Sachverhalte zu verstehen.

Dabei reichen die Hauptthemen der Mathematik von grundlegenden, mathematischen Rechnungen und Anwendungen bis hin zu sehr komplexen Formeln und Aufstellungen. Aufgeteilt wird das Hauptstudium meist in die Bereiche reine Mathematik, angewandte Mathematik und ein Schwerpunktgebiet, dass von verschiedenen Angeboten ausgewählt werden kann. Verschiedene Themenbereiche des Studiums sind im Allgemeinen:

  • Algebra
  • Zahlentheorie
  • Geometrie
  • Topologie
  • Analysis
  • Wahrscheinlichkeitstheorie
  • Differenzialgleichungstheorie
  • Numerik und Stochastik

Nebenfächer können sein:

  • Physik
  • Informatik
  • Chemie
  • Biologie
  • Theoretische Elektrotechnik
  • Technische Mechanik
  • Computerlinguistik
  • Experimentalphysik
  • Statistik

Da dies nur einige allgemeine Beispiele sind, solltest du dir aber natürlich auch genau ansehen, was die Hochschule, an der du das Duale Studium absolvieren möchtest, für Fächer anbietet. Und ganz wichtig: Wenn du schon vorher weißt, welche Spezialisierung du gerne machen möchtest, dann such dir eine Hochschule aus, die genau diese Spezialisierung auch wirklich anbietet.

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Gehalt (während des dualen Studiums)

Das Gehalt während des Dualen Studiums Eurozeichen am Baum werden gepflücktMathematik fällt recht unterschiedlich aus, gehört aber meist zu den gut bezahlten Ausbildungsgehältern. Natürlich schwankt die Höhe der Bezahlung auch je nach Unternehmen und kann daher nur an Beispielen festgelegt werden. Es ist aber nicht nur das Gehalt wichtig, sondern auch die Zusatzleistungen der Unternehmen, die zusätzliche Vorteile mit sich bringen. Da es reine Mathematik aber nur sehr selten bis gar nicht als Duales Studium gibt, kannst du gerne auch mal nach Wirtschaftsmathematik oder angewandte Mathematik im Duales Studium suchen oder nach einem Studium der Mathematik in Vollzeit. Hier findest du einige Beispiele mit den verschiedenen Gehaltsstufen und möglichen Zusatzleistungen aus einem Dualen Studium der Wirtschaftsmathematik:

Gehalt im dualen Studium:

Unternehmen

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

Zusatzleistungen

Allianz

gemäß Ausbildung

gemäß Ausbildung

gemäß Ausbildung

Zuschüsse zu Reisekosten, Urlaub gemäß Tarifvertrag während der Praxiszeiten

Mainova

gemäß Ausbildung

gemäß Ausbildung

gemäß Ausbildung

Übernahme der Semestergebühren, Jobticket, Sport- & Fitnessangebote, 30 Tage Urlaub im Jahr

Generali

972 €

1.025 €

1.109 €

k.A.

Beachte dabei, dass das reine Gehalt nicht alles ist. Zusatzleistungen können ziemlich viel rausreißen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise die Studiengebühren übernimmt (die schnell mal 500 bis 700 Euro/Monat betragen), bist du finanziell schon stark entlastet. 

Karriere und berufliche Perspektiven

Nach dem Studium der Mathematik, stehen viele verschiedene Berufsfelder für dich offen, da Mathematik kein festes Berufsbild hat, sondern vielfältig einsetzbar ist. So kommen vor allem Berufe infrage, in denen mathematische Formeln und logisches Denken gefragt sind. Dazu gehören unter anderem die IT-Branche, Forschung und Entwicklung, Banken und Versicherungen, die Luft- und Raumfahrtindustrie oder ein Job in der Software- und Spieleentwicklung. Auch ein Job im Geheim- und Nachrichtendienst ist möglich.

Die beruflichen Perspektiven und Chancen auf einen Arbeitsplatz sind sehr gut und um die 80 % der studierten Mathematiker finden bereits im ersten Jahr nach dem Studium einen Job in einem mathematischen Bereich. Je nachdem, ob und welcher Schwerpunkt bereits im Studium gesetzt wurde, kann auch schon ein bestimmter Berufszweig angestrebt werden, da dort die Chancen dank der Spezialisierung sogar noch höher sind.

Auch interessant: Unter Mathematikern herrscht Vollbeschäftigung. Das bedeutet, dass du mit einem Studium der Mathematik fast schon einen Arbeitsplatz reserviert hast!

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