Erfahrungsbericht: Duales Studium BWL-Handel an der DHBW Ravensburg

Über ein duales Studium hört und liest man viel – aber was davon entspricht auch der Wahrheit? Was sollte man unbedingt wissen, wenn man dual studieren möchte und wie sieht das Studentenleben an den verschiedenen Hochschulen und Berufsakademien aus? Wir haben Studenten und Absolventen um Erfahrungsberichte gebeten.

Im nachfolgenden Erfahrungsbericht erzählt Stefan Dold über sein duales BWL Studium mit Schwerpunkt Handel an der DHBW Ravensburg. Er erklärt, warum er sich für ein duales Studium entschieden hat und gibt Einblicke in den Studienverlauf.

Erfahrungsbericht von Stefan

Darum habe ich mich für ein duales Studium entschieden:

Die Idee, dual zu studieren, kam schon relativ früh und nach einigen Recherchen war klar, dass dies die ersten Schritte ins Berufsleben sein sollen. Überzeugend ist das Konzept. Der 3-Monats-Rhythmus zwischen Theorie- und Praxisphase erlaubt es, theoretische Grundlagen und Spezialisierungen zu erlangen und diese ins Unternehmen einbringen zu können sowie Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln, die einem kein Lehrbuch vermitteln kann.

So bin ich an den dualen Studienplatz gekommen:

Die duale Hochschule hatte ihre Partnerunternehmen, sprich Unternehmen, die einen dualen Studienplatz anbieten, auf ihrer Website ausgeschrieben. Dadurch wurde die Suche nach potenziellen Arbeitgebern erleichtert. Das Bewerbungsverfahren lief jedoch direkt über das Unternehmen, welches einen Studienplatz für das nächste Studienjahr reserviert hatte, was es mir dann auch ermöglichte zu diesem Termin zu beginnen.

So läuft mein duales Studium ab:

Das Studium ist anspruchsvoll und herausfordernd und je nach Typ kann es sein, dass sich der Lernaufwand, im Gegensatz zum Abitur, nochmals um einiges erhöht.

Das duale Studium teilt sich in jedem Semester jeweils in eine Theoriephase, welche an der DHBW vonstatten geht, und einer Praxisphase im Unternehmen, die jeweils drei Monate dauern. Je nach Fachrichtung des angebotenen Studienangebots gibt es mehrere Hochschulen und so kann es schon vorkommen, dass die ein oder anderen Studenten für die Theoriephase einige Kilometer von ihrem Firmenstandort entfernt sind.

Da mein Unternehmen in der Nähe der Hochschule angesiedelt ist, muss ich nicht für die jeweiligen Phasen den Wohnort wechseln. Das stellt aber für diejenigen, die es müssen, insofern kein Problem dar. Das Wohnungsangebot ist gegeben und wenn man sich rechtzeitig darum kümmert, findet man mit Sicherheit eine Wohnung oder WG-Zimmer.

Wie auch bei einem Studium an Fachhochschulen oder Universitäten kann man BAföG in Anspruch nehmen, wenn das Einkommen der Ausbildung nicht ausreichen sollte. Das Studium ist anspruchsvoll und herausfordernd und je nach Typ kann es sein, dass sich der Lernaufwand, im Gegensatz zum Abitur, nochmals um einiges erhöht.

Die positiven und negativen Eigenschaften des dualen Studiums sind:

Man wird durch das duale Studium gefordert und gefördert. Das zeigt sich auch an Kursen, die Soft-Skills fördern. Somit wird das Fachwissen auch durch Präsentationstechniken, Konfliktmanagement etc. abgerundet. Dadurch erhält man ein Gesamtpaket, dass es einem ermöglicht, gut gewappnet in die Praxis entlassen zu werden.

Biss sollte man auf jeden Fall mitbringen, da das Studium keineswegs ein Spaziergang wird. Das Endergebnis jedoch lohnt jede Mühe.

Meine Tipps für Studieninteressenten:

Wer also eine Herausforderung sucht, bei der man zwar weniger Freizeit als bei einem normalen Studium an Universitäten oder Fachhochschulen hat, jedoch eine gute Verzahnung von Theorie und Praxis vorfindet, ist mit einem dualen Studium gut beraten.

Meiner Meinung nach ist es wichtig, zu wissen, was der Studiengang an Inhalten mit sich bringt. Wer sich mit der Materie (Schwerpunkt des Studiums) nicht gerne auseinandersetzt und kein Interesse daran hat, wird es schwer haben. Da das Studium natürlich auch einigen Lernaufwand bedeutet, hat man es viel leichter, wenn einem die Inhalte gefallen. Daher ist die Schwerpunktwahl sehr wichtig.

Zur Information gibt es einige Möglichkeiten. An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg selbst (Website etc), sowie mit Sicherheit auch beim Arbeitsamt. Anfangs einfach kreativ im Internet suchen! Ich gehe davon aus, dass die meisten Unternehmen den normalen Bewerbungsrhythmus einhalten, insofern ist man gut beraten, sich im Sommer vor Studienbeginn zu bewerben. Die Informationssuche sollte daher dementsprechend vorher beginnen. Wer also eine Herausforderung sucht, bei der man zwar weniger Freizeit als bei einem normalen Studium an Universitäten oder Fachhochschulen hat, jedoch eine gute Verzahnung von Theorie und Praxis vorfindet, ist mit einem dualen Studium gut beraten.

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