Erfahrungsbericht von dualen Studenten bei der Deutschen Bank

Sofie, ausbildungsintegriertes Studium Wirtschaftsinformatik

Duale Studentin Sofie
Duale Studentin Sofie

"Im August 2018 habe ich mein ausbildungsintegriertes Studium bei der Deutschen Bank begonnen – und habe seitdem kein einziges Mal bereut, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe.

Wirtschaftsinformatik kannst du bei uns in Kooperation mit zwei verschiedenen Hochschulen studieren: der Frankfurt School of Finance and Management (FS) und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim (DHBW). Wenn du dich für die FS entscheidest, heißt dein Studiengang „Digital Business“ und du studierst – wie ich – ausbildungsintegriert. Das bedeutet, dass du in den ersten beiden Jahren parallel zum Studium noch eine Ausbildung zum Fachinformatiker machst und im Teilzeitmodell studierst. Du arbeitest also an drei Tagen, bei mir sind das Montag, Dienstag und Mittwoch. Offiziell bist du drei Tage an der Uni - je nach Semester sind das aber auch manchmal nur zwei Tage. Letztes Semester hatte ich zum Beispiel freitags frei (also keine Vorlesung). An der DHBW studierst du dual im Blockmodell. Das bedeutet, dass du – grob gesagt- drei Monate am Stück in der Bank und drei Monate am Stück an der Hochschule bist.

Warum ich dieses Studium gewählt habe? Mir war total wichtig, dass ich bei meinem Studium nicht nur mit Theorie beladen werde, sondern auch immer einen praktischen Bezug herstellen und mein Wissen anwenden kann. Deswegen habe ich gezielt nach einem dualen Studium gesucht. Und um ehrlich zu sein, ist es einfach mega schon mit zwanzig Jahren finanziell fast komplett unabhängig von seinen Eltern zu sein und sein eigenes Geld zu verdienen. Das Studium dann parallel auch noch mit einer Ausbildung zu kombinieren, macht es natürlich ein bisschen anstrengender. Aber ich fand den Gedanken toll, nach zwei Jahren schon etwas in der Hand zu haben, nämlich die abgeschlossene Ausbildung (die spiegelt sich dann übrigens in den folgenden anderthalb Studienjahren auch in deinem Gehalt wieder – heißt konkret: nach dem Abschluss der Ausbildung verdienst du, obwohl du noch studierst, schon ein ganzes Stück mehr). Zum Studium an der FS gehören außerdem ein Auslandspraktikum und ein Auslandssemester, wo du ziemlich frei wählen kannst wo du hingehst. Kurz gesagt: das Ausbildungs-/ Studienmodell, die Internationalität der Bank und die Möglichkeiten an der Hochschule haben mich überzeugt hierher zu kommen.

Ich finde das Technologiethema in der Bank total spannend: Dadurch, dass es so viele Bereiche gibt, gibt es hier auch unglaublich viele verschiedene Technologien. Es gibt Kollegen, die arbeiten in der Cyber-Security, andere Kollegen entwickeln Handy-Apps und wieder andere beschäftigen sich mit unserem Online-Banking. Ein Team automatisiert Prozesse (RoboAutomation) und ein anderes arbeitet mit künstlicher Intelligenz, wie am digitalen Vermögensverwalter ROBIN. Dort habe ich letzten Sommer zum Beispiel meine Corporate Work Experience (CWE), also quasi ein konzerninternes Praktikum, gemacht!

Es ist überhaupt kein Problem, wenn du (noch) keine Vorkenntnisse in der IT hast. In Lernwerkstätten in der Bank vermitteln die Kollegen aus den einzelnen Bereichen im ersten Ausbildungsjahr gute Grundlagen, auf denen du aufbauen kannst, und es gibt Abteilungen, die zwar zur IT gehören, in denen man aber nicht programmiert, sondern Projekte „überwacht“ und managt.

Und wenn mal etwas nicht so gut läuft: Du bist nicht allein! Du hast einen Ausbildungsbeauftragten bzw. festen Ansprechpartner in der Abteilung, und du kannst dich auch immer an Studenten der oberen Jahrgänge wenden. Ich hoffe, dass diese Infos für deinen Berufseinstieg nützlich sind, wünsche dir ganz viel Spaß in deiner Ausbildung bzw. deinem Studium und natürlich erst einmal viel Erfolg bei deinen Bewerbungen!"

Sven, Duales Studium Softwaretechnologie

Dualer Student Sven
Dualer Student Sven

"Für das Duale Studium bei der Deutschen Bank bin ich aus Norwegen nach Frankfurt gezogen, da es bei uns in Norwegen diese Möglichkeit nicht gibt. Mir liegt viel an technologischen Themen und mir war sehr klar, dass ich in die Informatik gehen wollte, dabei gibt es ja viele Möglichkeiten und ich wusste erstmal nicht so ganz wohin. Nach etwas Recherche bin ich auf die Deutsche Bank als Top Unternehmen für ein Duales Studium gestoßen. Dass es dann am Ende das Duale Studium der Softwaretechnologie geworden ist, war einfach Glück, denn es ging erst noch über ein paar Ecken. Jetzt, wo ich hier angekommen bin, bin ich vollkommen überzeugt, dass ich mich richtig entschieden habe.

Mich interessiert die Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen und technologischen Themen – und beim Thema Informationssicherheit ist dieser Zusammenhang besonders evident. Es ist extrem spannend wie Innovation und Sicherheit miteinander verknüpft sein müssen, um wirklich nachhaltig zu sein. Auch privat habe ich mich in den vergangenen Jahren ziemlich intensiv mit der Zukunft der Informationstechnologie beschäftigt und habe dadurch eine ganz gute Vorstellung davon, wie die IT-Landschaft sich weiterentwickeln wird. Die Quanten-Computer, mit denen wir in Zukunft arbeiten, werden z.B. über eine wesentlich höhere Rechnerleistung verfügen, eine Gefahr für heutige Verschlüsselungsmechanismen. Dies erfordert es, neue sogenannte Post-Quantum-Kryptografie in unsere IT Systeme zu implementieren – und das ist eine Aufgabe der IT-Security.

Meine persönliche Priorität für das Thema IT-Security hat sich dann im Vorstellungsgespräch bei der Bank noch einmal verstärkt und ich freue mich, dass ich diese Möglichkeit gefunden habe. Bei der Datensicherheit kommt es immer auf viele kleine Details an, die ineinander greifen müssen, und diese Denk- und Arbeitsweise passt insgesamt gut zu mir. Ich beschäftige mich auch sonst gerne mit kniffligen Fragen oder kleinen Projekten z.B. habe ich schon mal ein Programm zur Behandlung von finanziellen Rohdaten entwickelt. Geduld und Hartnäckigkeit bringe ich auf jeden Fall mit und ich habe Spaß daran, mit Zahlen zu arbeiten und logische Lösungen zu finden – das passt alles schon ganz gut.

Insgesamt ist das Softwaretechnologie-Studium an der Uni breit aufgestellt und ziemlich anspruchsvoll. Durch den Fokus auf Informationssicherheit bekomme ich einen frühen Einstieg in ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Feld und habe die Möglichkeit, meine Praxisphasen bei der Bank in einer Abteilung der Cyber Security zu verbringen. Bevor ich zum ersten Mal am Arbeitsplatz war, dachte ich, dass es im Arbeitsumfeld bestimmt sehr steif zugehen würde. Das hat sich komplett anders herausgestellt – hier sind alle sehr offen und der Umgangston ist partnerschaftlich. Während der Praxisphasen in der Bank durchlaufe ich unterschiedliche Teams im Bereich Kryptografie - das Consulting-Team hat beratende Funktion bei Produktentwicklungen, im Architektur-Team geht es um die Entwicklung geeigneter Sicherheitskonzepte und im Team Quality Assurance werden alle sicherheitsrelevanten Aspekte von Produkten und Serviceleistungen einem kontinuierlichen Qualitätscheck unterzogen.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Banken Beim Thema IT-Sicherheit hier eine besonders avancierte Funktion übernehmen, da Datensicherheit eine unglaublich hohe Bedeutung für die Kernprodukte und für jede Art von Bankdienstleistung haben. Bei einer so großen Bank wie der Deutschen Bank ist das dann noch mal potenziert. Hier bieten sich so viele Chancen und Möglichkeiten – das wird man in anderen Unternehmen schwer finden."

Miro, strukturiert mit Praxisbezug und finanziell abgesichert

Dualer Student Miro
Dualer Student Miro

"Seit August 2019 absolviert Miro ein Duales Studium BWL Bank bei der Deutschen Bank – sein erster Praxiseinsatzort war eine Bankfiliale in Augsburg, sein Studienort ist die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mannheim. Hier berichtet er, warum er sein Vollzeitstudium abgebrochen hat und sich stattdessen für ein Duales Studium entschieden hat.

Mein Weg zum Dualen Studium war für mich erstmal ein kleiner Umweg. Ich hatte zunächst angefangen, Jura in Vollzeit zu studieren, habe aber dabei relativ schnell herausgefunden, dass das für mich eine falsche Entscheidung war. Warum?

Ein wesentlicher Grund war, dass der Uni-Alltag keine wirkliche Struktur vorgibt. Natürlich gibt es regelmäßige Vorlesungen, die man auch besuchen sollte. Aber wenn man dann merkt, dass einem das Studienfach nicht mehr so richtig taugt und es schlussendlich auch niemanden interessiert, ob man in die Vorlesung geht oder nicht, ist man sehr leicht verleitet auch mal liegen zu bleiben, wenn der Wecker morgens klingelt.

Beim Dualen Studium ist das anders. Während der Praxisphase habe ich einen ganz normalen Arbeitsalltag wie jeder Arbeitnehmer, aber auch in der Theoriephase sind die Abläufe sehr gut organisiert: Es gibt eine Anwesenheitspflicht bei den Vorlesungen - mit morgens länger liegen bleiben ist es also nichts – und es ist eine zusätzliche Motivation, dass man auch während der Zeit an der Uni weiterhin sein Gehalt bezahlt bekommt. Somit hat man das ganze Studium über eine geregelte Tagesstruktur und gleichzeitig finanzielle Sicherheit. Man muss sich nicht um Nebenjobs oder andere Dinge bemühen.

Aber für mich gab es noch einen anderen, wichtigeren Grund, weswegen ich mein Vollzeitstudium abgebrochen und mich für ein Duales Studium entschieden habe: Das Jura-Studium war mir einfach viel zu theoretisch. Wie in Schulzeiten habe ich mich manchmal gefragt: Wofür brauche ich das gerade? Werde ich das überhaupt jemals wieder in meinem Leben gebrauchen? Beim Dualen Studium erlebe ich jetzt das genaue Gegenteil. Beim regelmäßigen Wechsel von Praxisphase und Theoriephase sehe ich direkt: „Okay, das habe ich gerade gelernt und das kann ich in der Praxis in diesem und in jenem Fall anwenden.“ Der Mix aus Theorie und Praxis hilft mir, Abläufe und Zusammenhänge besser zu verstehen ich finde, das ist eine perfekte Vorbereitung für mein Berufsleben.

Jedem, der ein Hochschulabschluss erwerben, sein Wissen direkt in die Praxis umsetzen und dabei auch noch Geld verdienen möchte, dem kann ich die Möglichkeiten der Deutschen Bank zu einem Dualen Studium nur ans Herz legen. Für mich war es auf jeden Fall der richtige Weg. "

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