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Leon, 19 Jahre alt, Studiengang: Digital Business Mangement (BWL)

Darum habe ich mich für ein Duales Studium entschieden

Nach meinem Abitur wollte ich unbedingt ein Duales Wirtschaftsstudium machen. Einerseits wollte ich mehr über Unternehmen und deren Wirtschaftsweise erfahren und andererseits gelernte Theorie gleich in der Praxis anwenden können. In beiden Hinsichten wurde ich nicht enttäuscht: Verglichen mit Freunden und Bekannten, die BWL/Wirtschaftswissenschaften in einem herkömmlichen universitären Studiengang belegen, stelle ich immer wieder fest, dass mich mein duales Studium an der DHBW in Mannheim ideal auf den späteren Berufsalltag bei SAP vorbereitet. Andersherum hilft mir auch die Arbeit im Praxisbetrieb, die Theorie besser zu verstehen.

So läuft mein Duales Studium ab

Mein Studiengang „BWL – Digital Business Management“ ist ein klassischer BWL-Studiengang, der sich darüber hinaus aber vor allem mit Themen aus der digitalen Wirtschaft beschäftigt. Dabei lerne ich einerseits, wie Unternehmen der „New Economy“ (e.g. Amazon, Google, Facebook) im Rahmen ihrer Geschäftsmodelle Geld verdienen. Andererseits spielen auch Themen wie der Aufbau von SQL-Datenbanken, IT-Sicherheit und der Umgang mit Business Analytics Systemen eine Rolle. Spannend und abwechslungsreich sind aber nicht nur die Theoriephasen, sondern vor allem die insgesamt 6 Praxisphasen bei SAP. Hier habe ich die Möglichkeit, mich in 6 verschiedenen Abteilungen im Unternehmen auszuprobieren und zu schauen, wo ich später meine Fähigkeiten am besten einsetzen kann. Ein Vorteil von SAP ist übrigens, dass man die sechs Praxisphasen relativ frei wählen kann – so war ich bisher im Marketing, dem Kundensupport und dem Controlling tätig. Hätten mich aber der Vertrieb oder die Entwicklung mehr interessiert, hätte ich auch dort hingehen können. Am Ende von 3 aufregenden Jahren steht zunächst der Bachelor-Abschluss und danach die Übernahme bei SAP auf dem Plan. Bei Letzterer hat man bei SAP übrigens sehr gute Chancen, da wir für den Eigenbedarf ausbilden – das zeigt die in jedem Jahr außergewöhnlich hohe Übernahmequote von rund 90%.

Meine Tipps für Studieninteressenten

Hätte ich erneut die Wahl, würde ich mich immer wieder für ein Duales Studium bei SAP entscheiden.

Das gefällt mir besonders:

  • SAP ist nicht nur das wertvollste deutsche Unternehmen, sondern auch zeitgleich Gestalter und Gewinner der New Economy. Wer an Zukunftsthemen interessiert ist, wird hier fündig.
  • Die Arbeitskultur ist sehr offen und es gibt wenige „starre“ Regeln. Kreative Köpfe und Freigeiste sind hier willkommen.
  • Als multinationaler Softwarekonzern arbeitet man mit Kollegen mit verschiedenen kulturellen und sprachlichen Hintergründen zusammen. Das ist manchmal fordernd, überwiegend aber sehr interessant.

Das sollte man beachten:

  • Die Arbeitssprache bei SAP ist in den meisten Abteilungen Englisch. Davor sollte man keine Angst haben, da man sehr schnell in die Sprache hineinwächst und einem sprachliche Fehler auch nicht übel genommen werden. Dennoch sollte man hierfür offen sein.
  • Da SAP Unternehmenssoftware anbietet, sollte man sich für dieses Thema interessieren. Man beschäftigt sich zwar auch mit neuen Technologien wie Internet of Things oder künstlicher Intelligenz; klassischere Programme und Technologien sind allerdings auch Bestandteil der Arbeit.
  • Das Studium an der DHBW ist für den Beruf sehr nützlich, aber auch teilweise ziemlich intensiv. Das bedeutet, dass man bei jeder Veranstaltung Präsenzpflicht hat und durch die verkürzte Theoriephase von 3 Monaten in kurzer Zeit viel Stoff bewältigen muss.

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