Duales Studium Industrie

Du möchtest in die Welt großer Industrieunternehmen eintauchen und nicht nur ein kleines Rädchen in der Maschinerie von Produktionsprozessen sein, sondern die betriebswirtschaftlichen Fäden in der Hand halten? Mit der BWL-Fachrichtung Industrie bist du auf einem guten Weg. Wir zeigen dir alles Wissenswerte zum Studium, zu den Hochschulen, Bewerbungsvoraussetzungen und Jobaussichten.

Hilfreicher Text?
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
3,77 / 5,
von 13 Lesern bewertet
Loading...


Unternehmenspartner

Ein duales Studium lebt von der Verknüpfung von Theorie und Praxis. Für die Praxis brauchst du natürlich ein entsprechendes Unternehmen. Hier findest du einen kleinen Auszug aus unserer » großen Unternehmensdatenbank für Industrie-Studiengänge.

Unternehmen Firmen-Standort
Adidas Herzogenaurach
Bosch u.a. Stuttgart, Ravensburg, Nürnberg
EnBW Karlsruhe
L´Oreal Düsseldorf
Ratiopharm Ulm

 
Aktuelle freie Studienplätze findest du in unserer
Studienplatzbörse


Hochschulen und Berufsakademien mit diesem Studiengang

Du möchtest zuerst den passenden Studiengang an deiner Wunsch-Hochschule oder Berufsakademie finden? Hier gibt es einen Ausschnitt aus unserer Datenbank » Duale Industrie-Studiengänge.

Hochschule Studiengang Studienort
EUFH Industriemanagement Brühl (bei Köln)
DHBW Karlsruhe BWL/ Industrie Karlsruhe
HWTK Industrie und Handel Berlin
accadis Hochschule Media and Creative Industries Management Bad Homburg
ADG Business School Management & Handel Montabaur, München, Hannover, Stuttgart


Duales Studium Industrie – Grundlegende Infos

Duales Studium IndustrieVon der Tütensuppe über die Lieblingsjeans bis hin zum Fernseher – nahezu alles unterliegt heutzutage der industriellen Produktion. Und diese wiederum unterliegt dem Wandel der modernen Gesellschaft und dem globalen Wettbewerb. Die Abläufe in Produktion, Einkauf, Logistik, Marketing und Controlling müssen daher zukunftsorientiert und flexibel geplant und durchgeführt werden. Genau hier kommen sogenannte Industriemanager oder Industrie-Betriebswirte zum Einsatz.

Mit ihrer Fachkompetenz und ihrem Methodenwissen können Absolventen der Studienrichtung Betriebswirtschaft-Industrie bzw. Industriemanagement die Theorie in die Praxis umsetzen. Sie erarbeiten eigenverantwortlich betriebswirtschaftliche Lösungen. Dabei stehen vor allem Aufgaben wie Rechnen, Organisieren und Verwalten auf dem Plan. Das solltest du vor Augen haben, wenn du dich für ein duales Studium dieser Art bewerben möchtest. Ohne Zahlen, Formeln, Tabellen & Co. geht hier nichts. Daher solltest du eine starke Affinität dazu mitbringen. Und auch alles andere als menschenscheu sein, denn später im Beruf sind soziale Kompetenzen, zum Beispiel in Zusammenhang mit Kundenkontakt, sehr gefragt.

Wenn beides für dich kein Problem ist, stimmen schon mal die Voraussetzungen für die künftige Karriere. Wie du diese gestaltest, bleibt ganz deinen Präferenzen überlassen. Möchtest du lieber im logistischen Bereich tätig sein, in der Finanzverwaltung, im Controlling oder gar in der Führungsebene – die Chancen, nach dem dualen Studium eine Stelle in der Industrie zu ergattern, stehen auf jeden Fall gut.

Auch die Anzahl an passenden Studieneinrichtungen ist groß: So wird der duale Studiengang Industrie deutschlandweit an verschiedenen Universitäten, (Fach)hochschulen und Berufsakademien angeboten – inklusive diverser Spezialisierungsmöglichkeiten, über die du dich vorher gut informieren solltest.

Was du zum dualen Industrie-Studium wissen solltest

Die wichtigsten Einzelheiten zu diesem Studiengang findest du nachfolgend:

Industriemanagement dualIm dualen Studium wird dir alles Wesentliche vermittelt, was du benötigst, um später im Beruf betriebswirtschaftliche Aufgaben in der Industrie selbständig und kompetent zu managen. Du lernst unter anderem Methoden und Zusammenhänge der Bereiche Personalwesen, Materialwirtschaft, Einkauf, Finanz- und Rechnungswesen, Logistik und Controlling. Dabei erwirbst du die wirtschaftswissenschaftlichen Fachkenntnisse in Pflichtmodulen wie Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, der Volkswirtschaftslehre, der Wirtschafts- und Finanzmathematik, der Statistik, der Wirtschaftsinformatik sowie des Wirtschaftsrechts.

Darüber hinaus eignest du dir natürlich industriespezifisches Fachwissen an, so zum Beispiel alles rund um die Themen Material -und Produktionswirtschaft, Absatzwirtschaft und Logistik, Kosten- und Leistungsrechnung, Investitionen und Finanzierung sowie strategisches und operatives Controlling. All das also, was du für die betrieblichen Aufgaben später brauchen wirst. Zudem kannst du verschiedene weitere Wissensgebiete abdecken, die ebenfalls etwas spezieller sind: Beschaffungsmanagement, Personalmanagement, Marketingmanagement, Internationales Marketing, Qualitäts- und Umweltmanagement und vieles mehr.

Aber auch der Erwerb von sozialen Kompetenzen ist ein wichtiger Teil des Studienplans, denn das Auftreten gegenüber Kunden und Mitarbeitern ist ebenso wichtig wie das betriebswirtschaftliche Know-how. Daher kommst du im Studium auch mit Themen wie Kommunikation und Kooperation, Gesprächs- und Verhandlungsführung, Verkaufstraining, Teamarbeit, Konfliktmanagement und Führungskompetenz in Berührung. Zudem steht Business Englisch auf dem Programm, damit du dich beruflich auch im internationalen Umfeld sicher bewegen kannst.

Vertiefungsstudium ab dem fünften Semester
Im späteren Verlauf deines Studiums, neben dem Aneignen aller Grundlagen und allgemeinen Methoden, wirst du die Möglichkeit haben, dein Wissen zusätzlich in bestimmten Bereichen zu vertiefen. Je nachdem, welche künftige Position in der Industrie du anstrebst, kannst du dich für spezielle Richtungen entscheiden, die den Weg dafür ebnen. Vertiefungsmöglichkeiten bestehen zum Beispiel im Marketing, im Dienstleistungsmanagement, im Finanz- und Rechnungswesen oder in der Personalführung – um nur einige zu nennen. Infos zum Spezialisierungsangebot findest du auf den Webseiten der Hochschulen deiner Wahl.

 


FOM
SRH Riedlingen