• Interview mit Lukas Leitenberger Student der Informatik
    Lukas, Student der Informatik
    Lukas, Student der Informatik

    Was findest du so faszinierend an deinem Studiengang?
    Viele grundlegende Technologien, die wir heute wie selbstverständlich einsetzen, basieren meistens auf alten und sehr bewährten Erfindungen der technischen Informatik. Dieser Studiengang fragt sich nicht, wie zum Beispiel eine Programmiersprache angewandt wird, sondern warum und wie sie funktioniert. Diese ingenieursmäßige Herangehensweise vermittelt ein tieferes Verständnis der Computertechnik und ermöglicht sich schnell in neue Lösungen einzuarbeiten, die auf der gelernten, bewährten Technologie basieren. Dabei werden im Studiengang Informationstechnik zunächst die elektrotechnischen Grundlagen vermittelt, anschließend mit informationstechnischem Wissen verknüpft, um dann in die reine Informatik überzugehen. An der technischen Informatik fasziniert mich der komplett logische Aufbau von Computersystemen und wie sie uns durch selbst entwickelte Algorithmen viel Arbeit abnehmen können.

    Was sind die Sonnen- und Schattenseiten deines Studiums
    Sonnenseite ist ganz klar, dass man in der Praxisphase bei Voith rasch interessante Aufgaben übernimmt und ein Teil von anspruchsvollen Projekten wird. Während meines Studiums kann ich so bereits viele unterschiedliche Abteilungen kennen lernen und unterschiedliches praktisches Wissen sammeln. Wenn man es als Schattenseiten bezeichnen möchte, dann würde ich die Einarbeitungszeit in jeder Abteilung nennen. Es dauert doch immer mindestens zwei Wochen bis man richtig eingearbeitet ist und mitarbeiten kann. Was die Hochschule auszeichnet, ist das Studieren in kleinen Kursen. Es handelt sich darüber hinaus noch um eine kleine Fakultät in der das Miteinander sehr persönlich ist. Die Professoren bieten jedem individuell Betreuung und Unterstützung an. Der Einstieg in das Studium ist sicherlich anspruchsvoll, doch im weiteren Verlauf wird es einfacher. Allgemein ist das Studium in der Theoriephase sehr zeitintensiv, viel Stoff muss in kurzer Zeit aufgenommen werden. Daher bleibt manchmal wenig Zeit, sich in bestimmte Themengebiete zu vertiefen. Diese können aber in der Praxisphase mit etwas Eigeninitiative nachgeholt werden. Auch wenn der Wechsel der Phasen immer ein wenig anstrengend ist, hat dies auch gute Seiten. Es wird einfach nie langweilig. Dadurch, dass sich sowohl die Voith-Zentrale als auch die DHBW in Heidenheim befinden, benötigt man für das ganze Jahr nur eine Wohnung und muss nicht einmal umziehen.

    Würdest du dich nochmals für ein DHBW-Studium entscheiden?
    Es gibt mehrere Gründe die klar für ein DHBW Studium sprechen. Zum einen die intensive Betreuung und Unterstützung durch den Betrieb und die DHBW. Darüber hinaus die fundierte und qualitativ hochwertige Theorieausbildung. Die hervorragenden Professoren sind anerkannte Wissenschaftler, die zeitweise auch in der Wirtschaft tätig waren, und somit wissen was in der Praxis relevant ist. Auch wenn das Informatikstudium oft sehr theoretisch ist, bekommt das ganze durch die Praxisphasen einen Realitätsbezug. Die DH steht für mich für ein Qualitätsstudium mit Praxisbezug und daher würde ich mich jederzeit wieder dafür entscheiden.

    Welche deiner Hobbies / Eigenschaften helfen dir auch im Beruf?
    Der Stereotyp, dass Informatiker den ganzen Tag in dunklen Kellern vor dem Computer sitzen, ist überholt. Informatik ist im Unternehmen ein Schnittstellenberuf. Wir bieten Lösungen für unsere Kunden an und jedes System ist mit mindestens einem anderen verzahnt. Deshalb denke ich, dass mir meine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit hilft, schnell und umfassend an die Informationen zu gelangen, die für eine optimale und zuverlässige Problemlösung nötig sind. Auch hilft mir meine Freude an Knobelaufgaben. Es kommt eigentlich nie vor, dass eine Lösung auf Anhieb funktioniert. Da darf man dann nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern muss so lange forschen und um die Ecke denken, bis man das Problem entdeckt und beseitigt hat.

  • Interview mit Martin Brunnett Student der Papiertechnik
    Martin, Student der Papiertechnik
    Martin, Student der Papiertechnik

    Warum hast du den Studiengang Papiertechnik gewählt?
    Ich wollte gerne einen Studiengang mit technisch-chemischem Schwerpunkt belegen. Bei meiner Suche nach einem passenden Studiengang bin ich dann auf die Papiertechnik gestoßen, der genau das Richtige für mich bietet.

    Was hast du dir von deiner Ausbildung erwartet und wurden diese Wünsche bisher erfüllt?
    Meine Erwartungen waren und sind es auch jetzt noch, Einblicke in den Beruf zu bekommen, an Projekten mitzuarbeiten und selbstständig Aufgaben ausführen zu dürfen. Bisher bin ich mit der Gesamtsituation sehr zufrieden.

    Welche persönlichen Interessen und Hobbies helfen dir in deinem Studium und welche fachlichen Vorkenntnisse werden benötigt?
    Das Interesse an Naturwissenschaften hilft natürlich sehr weiter, denn die Inhalte des Studiums befassen sich hauptsächlich mit der Technik und der Chemie. Prinzipiell benötigt man aber keine fachlichen Vorkenntnisse, da man die Grundlagen an der DHBW lernt. Allerdings ist das Studium nicht zu empfehlen, wenn man sich nicht für Physik (Technik), Chemie und Mathematik begeistern kann.

    Was waren deine bisherigen Aufgaben?
    Ich habe anfangs die Grundlagen der Metallverarbeitung kennengelernt. Danach habe ich am Labor-Refiner gearbeitet, hier habe ich gelernt wie das Herstellen von Laborblättern und das Auswerten von Daten im Nass- bzw. Trockenlabor funktioniert. Die Bedienung des Labor-Refiners war eine spannende Aufgabe, die mir viel Spaß gemacht hat.

    Was war dein bisheriges Highlight?
    Ein besonderes Gefühl war für mich, dass mir vom ersten Tag an in der Abteilung großes Vertrauen entgegengebracht wurde und ich viele Aufgaben selbstständig erledigen durfte.

    Wie würdest du die Zusammenarbeit zwischen dir als DH Student und deinen Betreuern und Vorgesetzten beschreiben?
    Bisher fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Falls ich Fragen habe, kann ich auf verschiedene Bereiche zugehen: Sei es die Personalabteilung, der Vorgesetzte oder die Mitarbeiter in der Abteilung - jeder zeigte sich hilfsbereit und freundlich.

    Wie ist dein Studium organisiert und wie ist dieses inhaltlich aufgebaut?
    Mein Studium ist in sechs Praxis- und sechs Theoriephasen unterteilt, die sich abwechselnd über drei Jahre verteilen. Die Praxisphasen finden bei Voith in Heidenheim statt und die Theoriephasen im Papierzentrum Gernsbach. In den ersten Semestern beschäftigen wir uns mit den Grundlagen in Chemie, Mechanik, Mathe, Maschinenbau, Elektrotechnik und BWL. Danach geht es spezifischer in Richtung Papiererzeugung.

    Warum hast du dich für ein DHBW Studium bei Voith entschieden und wie bist du auf das Unternehmen aufmerksam geworden?
    Für Voith habe ich mich entschieden, da ich hier einen Einblick in die verschiedenen Bereiche meines Studiengangs erhalte und somit einen guten Gesamtüberblick über die Papiertechnik. Der Vorteil von Voith ist die Größe des Betriebes. Dadurch hat man als Student die Möglichkeit einen Einblick in mehrere Bereiche zu erhalten. Es ist auch möglich, während einer Praxisphase ins Ausland zu gehen. Auf Voith als Arbeitgeber wurde ich über das Internet aufmerksam.

    Welche Gründe sprechen aus deiner Sicht für ein duales Studium bei Voith?
    Man sollte sich bei Voith bewerben, da man dort viele Möglichkeiten bekommt in einer Gemeinschaft mitzuwirken und ein guter Einstieg ins Berufsleben gewährleistet wird.

    Wie würdest du den Zusammenhalt unter den dualen Studenten bei Voith beschreiben?
    Die Voith Studenten organisieren wöchentlich einen Stammtisch. Dort ist jeder herzlich willkommen. Man lernt die anderen Studenten kennen und es entsteht eine super Gemeinschaft.

    Hast du Tipps für diejenigen, die auch ein duales Studium bei Voith machen möchten?
    Man sollte sich sicher sein, dass der gewählte Studiengang das Richtige ist. Zudem sollte man sich während des Bewerbungsprozesses, also im Bewerbungsgespräch und dem Auswahltag, so zeigen wie man wirklich ist und sich nicht verstellt.

    Vielen Dank für das spannende Interview!

    Sie sind neugierig geworden und interessieren sich für ein duales Studium bei Voith? Hier finden Sie unsere Stellenausschreibungen!

  • Interview mit Sascha Walliser Student der Informationstechnik
    Sascha, Student der Informationstechnik
    Sascha, Student der Informationstechnik

    Hallo Sascha, im Oktober 2016 startete dein duales Studium im Bereich Informationstechnik bei Voith. Warum hast du dich für ein DHBW Studium bei Voith entschieden?
    Meine Begeisterung dafür, wie ein Computer oder eine Software von Grund auf funktionieren, hat mich zu dem Studiengang Informationstechnik geführt. Ich wollte schon lange hinter die Fassade blicken. Voith ist als sehr zuverlässiger Arbeitgeber bekannt. Während meines Studiums erhalte ich einen Einblick in viele verschiedene Bereiche - von Netzwerktechnik bis hin zur Softwareentwicklung. Bei der Entscheidung für ein duales Studium war auch die Vergütung während des Studiums ausschlaggebend.

    Was sollte man für dieses Studium mitbringen?
    Meines Erachtens ist ein gewisses technisches und mathematisches Verständnis sowie analytisches Denken besonders wichtig. Gerade bei der Analyse von Codes ist es von Vorteil schnell zu verstehen, wie Funktionen und Algorithmen aufgebaut sind.

    Dein Start bei Voith liegt mittlerweile zwei Jahre zurück. Erinnerst du dich noch daran?
    Die erste Woche diente zur Einführung und zum Kennenlernen von Voith sowie der anderen Studierenden und der Mentoren. Auf der Agenda standen u.a. eine Werksführung, Stadtralley und wichtige Themen wie Arbeitssicherheit bei Voith. So konnten wir bereits während der ersten Tage Kontakte im Unternehmen knüpfen.

    Nach der Einführungswoche hattest du deinen ersten Abteilungseinsatz. Vielleicht berichtest du uns kurz, in welchen Abteilungen du bisher eingesetzt warst und was deine Aufgaben dabei waren?
    In meiner ersten einmonatigen Praxisphase bei der Division Voith Turbo im Projektmanagement Marine wurde ich direkt in ein Projekt eingebunden. Das umfasste die Programmierung eines Kapazitätsplaners. Der Planer sollte den Projektmanagern Auskunft darüber geben, welche Mitarbeiter wieviel Kapazität frei haben und Aufgaben übernehmen können. Anschließend wurden daraus Auslastungskurven erstellt. Umgesetzt habe ich das Projekt mit Excel sowie VBA, der Programmiersprache in Excel.

    Die zweite Phase umfasste einen Zeitraum von drei Monaten. Da die Programmierung des Kapazitätsplaners sehr umfangreich war, habe ich in den weiteren drei Monaten das Projekt bei Voith Turbo abgeschlossen.

    Mein nächster Einsatz bei Voith Digital Solution im Bereich Softwareentwicklung dauerte vier Monate. Ich wurde in die Programmierung verschiedener Webapplikationen einbezogen. Herausfordernd waren für mich die Erarbeitung der Grundlagen und das Lernen der neuen Programmiersprachen. Aber ich hatte natürlich einen Betreuer an der Hand und viele Kollegen die immer gerne weitergeholfen haben. Meine Aufgabe war es, für ein Kostenstellenverzeichnis die Benutzeroberfläche sowie einen Datenbankzugriff zu programmieren. Das Ganze sollte mit dem Server verbunden werden und beispielsweise die richtige Kostenstelle abrufen. Des Weiteren war ich bei der Entwicklung einer internen App für Voith Gastro beteiligt. Eine Kontrollapp für die Administratoren sowie eine Nutzerapp für mobile Geräte mussten programmiert und die Datenbank angelegt werden. Wenn man das erste Mal ein so großes Programm aufbaut, stellt man sich als Programmierer Fragen wie „Was benötigen wir für den Aufbau?“ und „Wie können wir die einzelnen Bausteine verbinden?“.

    Neben den Praxiseinsätzen besteht dein duales Studium aus Theoriephasen. Welche Inhalte werden an der DHBW vermittelt?Während meines dualen Studiums wechseln Praxiseinsätze und Theoriephasen in regelmäßigen Abständen. Die dreimonatigen Theoriephasen an der DHBW in Heidenheim beinhalten u.a. folgende Module: elektrotechnische Grundlagen, Mathematik, Physik sowie Digitaltechnik, Rechnerarchitektur und Programmierung. Wir lernen quasi die Grundbausteine eines Computers kennen. Im Vertiefungsstudium, im fünften Semester, steht eine Projektarbeit auf dem Programm. Wir dürfen ein Projektthema auswählen und dies in der Gruppe von der Hardware bis zur Software ausarbeiten.

    Was war dein bisheriges Highlight im Studium?
    Besonders gut gefällt mir, dass ich in jeder Abteilung eigene Projekte zur Umsetzung erhalte und so meine Kenntnisse erweitern kann und jedes Mal vor neuen Herausforderungen stehe. Außerdem freut es mich jedes Mal, wenn die Prüfungsphase geschafft ist und alle Ergebnisse positiv ausgefallen sind, da diese Phase mit viel Lernaufwand und Stress verbunden ist.

    Wie bist du bisher mit deinem Studium bei Voith zufrieden?
    Das Studium ist genau das, was ich mir vorgestellt habe. Die Betreuung und Steuerung der Abteilungseinsätze funktioniert super und Abteilungswünsche werden gerne unterstützt. Mit dem Studiengang der Informationstechnik bin ich rundum sehr zufrieden.

    In einem Jahr steht der Abschluss deines Studiums vor der Tür. Hast du bereits eine Vorstellung was du anschließend machen möchtest?
    Ich würde gerne weiterhin bei Voith arbeiten. Im Bereich der höheren Programmiersprache kann ich mir eine Tätigkeit sehr gut vorstellen.

    Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß und Erfolg bei deinem Studium. Vielen Dank für den spannenden Einblick in die Informationstechnik!

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