Wissenschaftsrat fordert mehr Transparenz und bessere Vernetzung im dualen Studium

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Vor kurzem hat der Wissenschaftsrat ein Positionspapier mit „Empfehlungen zur Entwicklung des dualen Studiums“ veröffentlicht. Darin werden unterschiedliche Arten des dualen Studiums definiert, bestimmte Qualitätskriterien und eine stärkere Vernetzung von Theorie und Praxis für diese Studienform gefordert. Da der Wissenschaftsrat der Bundesregierung und den Bundesländern beratend zur Seite steht, wenn es um Themen aus den Bereichen Wissenschaft, Hochschulen und Forschung geht, ist davon auszugehen, dass das Positionspapier entscheidende Impulse für zukünftige politische Entscheidungen geben wird.

Professor Wolfgang Marquardt, Vorsitzender des Wissenschaftsrates, betont, dass eine klare Begriffsdefinition notwendig ist, um etwa eine klare Unterscheidung von Erstausbildung und Weiterbildung zu ermöglichen und empfiehlt weiterhin eine begriffliche Unterscheidung von praxis- und ausbildungsintegrierenden Studiengängen. Damit ließe sich eine bessere Verzahnung der beiden Lernorte erzielen, so Marquardt weiter, was letztendlich der Qualität der Lehre zugutekomme.

Weiter empfiehlt der Wissenschaftsrat in seinem Positionspapier sechs Kriterien, mit denen sich die Angebote systematisieren lassen, um so eine einheitliche Darstellung und Vergleichbarkeit der Leistungen zu ermöglichen. Diese sechs Kriterien sind im Einzelnen:

  • Beziehung der Lernorte
  • Wissenschaftlicher Anspruch
  • Gestaltung der Praxisphasen
  • Leistungen des Praxispartners
  • Unterstützung der Hochschule und
  • Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten

Auf der Homepage des Wissenschaftsrates können Interessierte sich das Positionspapier in Gänze ansehen und studieren.

http://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/3479-13.pdf

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