Probleme im dualen Studium – Ausbildungsberater helfen…

Eine eher weniger bekannte Institution ist das Amt des sogenannten Ausbildungsberaters. Dieser steht dual Studierenden mit Rat und Tat zur Seite, wenn es im praktischen Teil mal nicht rund läuft oder der Ausbildungsbetrieb gar pleite geht.

Ausbildungsberater werden in der Regel von den Industrie- und Handelskammern, aber auch von den Steuerberatungskammern oder vergleichbaren Institutionen beschäftigt und stehen Auszubildenden oder eben dual Studierenden mit Rat und Tat zur Seite. Sie helfen zum Beispiel dann, wenn die Studenten Schwierigkeiten mit dem Übergang in den praktischen Betrieb oder den Kollegen und dem Chef haben. In dieser Funktion ähneln sie einem Studiengangsleiter, der in akademischen Konfliktfällen zum Einsatz kommt.

Da Ausbildungsberater eine außerbetriebliche Anlaufstelle darstellen, sind sie optimale und neutrale Ansprechpartner für alle Probleme, die im Laufe der praktischen Ausbildung auftreten können. Zu ihren Aufgaben gehört zum Beispiel das Führen von Schlichtungsgesprächen oder das Erreichen einer einvernehmlichen Lösung zwischen den Studierenden und dem Ausbildungsbetrieb. Scheint diese unerreichbar, helfen die Ausbildungsberater aber auch bei der Aufhebung des bestehenden Vertrags und der Suche nach einem neuen Betrieb. Das kann zum Beispiel auch dann notwendig werden, wenn der aktuelle Praxispartner Insolvenz anmeldet und seine Auszubildenden entlassen muss.

Wenn du Probleme in deinem dualen Studiengang hast und den für dich zuständigen Ausbildungsberater kontaktieren möchtest, solltest du dich also entweder an deine duale Hochschule oder die für deine Region zuständige Industrie- und Handelskammer wenden; diese können dir in der Regel weiterhelfen und einen ersten Kontakt vermitteln.

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SRH Riedlingen