DHBW soll finanzielle Unterstützung erhalten

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Die DHBW (Duale Hochschule Baden-Württemberg) soll eine Finanzspritze erhalten – das fordert die Opposition der rot-grünen Landesregierung in Baden-Württemberg. In diesem Zuge könnte es auch einige Erweiterungen an der DHBW geben.

Die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) ist Vorreiter auf dem Gebiet duales Studium. Mit gerade einmal 200 Studierenden zu Beginn ihrer Karriere in den 1970er Jahren hat sich die DHBW zu einem der größten Anbieter des dualen Studienmodells entwickelt. Heute studieren etwa 33.000 junge Menschen an einem von neun Standorten einen der zahlreichen Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft, Technik oder Sozialwesen. Grund genug für die Opposition der baden-württembergischen Landesregierung, die Hochschule finanziell zu unterstützen, um die Bildung hier noch weiter voran zu treiben.

Statt sich nur auf Prestigeprojekte zu konzentrieren, solle auch der Verdienst der DHBW finanziell gewürdigt werden, fordert FDP-Politiker Friedrich Bullinger. Und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer von den Grünen gibt im recht: Die DHBW ist in ihren Augen eine Bereicherung für die baden-württembergische Hochschullandschaft.

Duales Master-Studium an der DHBW
Ebenfalls interessant ist Bauers Ankündigung zu einer Erweiterung an der DHBW: Diese soll noch in diesem Jahr mit einem neuen dualen Masterprogramm im Bereich „Advanced Practice in Healthcare“ an den Start gehen. Laut Angaben der DHBW soll dieses Studienangebot der hohen Nachfrage nach Masterangeboten im Bereich Pflege, Therapie und Medizintechnische Wissenschaften entgegenwirken. Gleichzeitig kann dieses Programm die Nachfrage von Unternehmen nach gut ausgebildeten Führungskräften in der direkten Patientenversorgung unterstützen.

FOM
SRH Riedlingen